Kronplatz - Willkommen am Skiberg!
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Der Kronplatz

Kronplatz im Sommer - Foto: Bernd Haynold - GFDL
Foto: Bernd Haynold - GFDL
Der Hausberg von Bruneck ist der Kronplatz (ital. Plan de Corones) mit einer Höhe von 2.275 Metern. Sein höchster Punkt wird Spitzhörndle genannt. Sein Name entstammt der „Sage vom Reich der Fanes“, einer zentralen Erzählung der ladinischen Literatur. Darin geht es um einen Konflikt zwischen den kriegerischen männlichen Angehörigen und den friedlichen weiblichen Angehörigen eines Königshauses. In der Legende wird Dolasilla, die weibliche Hauptfigur am Kronplatz gekrönt. Bekannt ist der Kronberg in erster Linie als Schigebiet. Im Sommer dienen die Pisten als Viehweiden, während die übrigen Hänge bewaldet sind.

Das Schigebiet

Kronplatz Bergstation - Foto: WP-User: Zefram - GFDL
Foto: Wikipedia-User: Zefram - GFDL
Bereits vor dem Ersten Weltkrieg gab es Bestrebungen am Kronplatz eine Seilbahn zu errichten. Nach gescheiterten Anläufen in den 1930er und den 1950er Jahren, wurde schließlich 1963 mit dem Bau der ersten Liftanlage „Belvedere“ begonnen. Die Finanzierung wurde zum Teil auch von Nordtirol mitgetragen. Bis zum Anfang der 1970er Jahre wurden weitere Anlagen errichtet. Der Kronplatz erfreute sich rasch großer Beliebtheit unter den italienischen Schigebieten. Bis 2003 erfolgten Erweiterungen und Modernisierungen.

Inzwischen erwarten die Besucherinnen und Besucher 32 Lifte bzw. Aufstiegshilfen, die über 65.000 Personen pro Stunden transportieren können sowie 114 Pistenkilometer auf einer Seehöhe zwischen 1.000 und 2.275 Metern. Über 350 Beschneiungsanlagen sorgen für schneesichere Verhältnisse während der gesamten Saison. Das Schigebiet beschränkt sich mittlerweile nicht mehr nur auf den Kronplatz, sondern erstreckt sich auch über die benachbarten Berge Piz da Peres und Piz de Plaies.

Die Talstation in Percha bei Bruneck ist an den Skizug angeschlossen, mit dem man zwischen dem Kronplatz und den Sextner Dolomiten (ital. Dolomiti di Sesto) pendeln kann. In unmittelbarer Nähe liegen weitere kleinere Liftbetriebe, die nicht direkt an den Kronplatz angeschlossen sind.

Concordia 2000

Zum 25-jährigen Jubiläum des Schigebiets Kronplatz 2003 wurde am Gipfel die Concordia 2000 errichtet. Es handelt sich dabei um eine Glocke von drei Metern Durchmesser, die damit zu den größten des Alpenraums gehört. Gewidmet ist die Glocke, die auf einer Aussichtsplattform sitzt, dem Heiligen Bernhard. Dieser gilt als Schutzpartron der Berg- und Schisportlerinnen und -sportler. Entworfen wurde die Concordia 2000 von Paul dë Doss-Moroder, einem Künstler aus dem Grödnertal. Diese Friedensglocke läutet jeden Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag um 12:10 Uhr und immer dann, wenn in einem Staat die Todesstrafe aufgehoben oder ein Krieg beendet wird.

Ferienregion Kronplatz

Zur Ferienregion Kronplatz gehören die Gemeinden Enneberg (ital. Marebbe), Gsies (ital. Valle di Casies), Kiens (ital. Chienes), Olang (ital. Valdaora), Pfalzen (ital. Falzes), Percha (ital. Perca), Rasen-Antholz (ital. Rasun Anterselva), St. Lorenzen (ital. San Lorenzo di Sebato), St. Martin in Thurn (ital. San Martino in Badia), Terenten (ital. Terento), Welsberg-Taisten (ital. Monguelfo-Tesido) und Bruneck.

Die Region zieht ganzjährig vor allem Sportlerinnen und Sportler an. Neben wunderschönen Landschaftseindrücken und einer intakten Natur, bietet die Region ein vielfältiges kulturelles Angebot tiroler, italienischer und ladinischer Kultur und Tradition. In unmittelbarer Nähe liegen drei der sieben geschützten südtiroler Naturparks.

Fanes-Sennes-Prags

Der Naturpark (ital. Parco naturale Fanes-Sennes-Braies, lad. Parch natural Fanes-Senes-Braies) wurde 1980 eingerichtet. Das Areal umfasst fast 25.700 Hektar und reicht im Norden an das Pustertal heran, während es sich nach Osten bis zu den Sextner Dolomiten ausdehnt. Im Süden reicht der Park bis zur südtiroler Landesgrenze und im Westen bis zum Gadertal (ital. u. lad. Val Badia).

Riesenferner-Ahrn

Seit 1988 gibt es diesen Naturpark (ital. Parco Naturale Vedrette di Ries-Aurina), der etwa 31.500 Hektar groß ist. Landschaftlich besteht das Gelände aus der Durreckgruppe, der Riesenfernergruppe (ital. Gruppo delle Vedrette di Ries), Teilen der Zillertaler Alpen und der Venedigergruppe. Diese Massive gehören geologisch zu den Zentralalpen bzw. Ostalpen.

Puez-Geisler

Geislersptitzen - Foto: WP-User: creator-bz - GFDL
Foto: Wikipedia-User: creator-bz - GFDL
Etwa 10.200 Hektar ist der Naturpark (ital. Parco naturale Puez Odle, lad. Parch naturel Puez-Odles) groß. Er wurde 1977 ins Leben gerufen und 1999 maßgeblich erweitert. Im Norden grenzt das Areal an das Würzjoch (ital. Paso delle Erbe, lad. Ju de Börz), im Osten reicht es bis zum Gadertal. Im Süden reicht der Park bis zum Grödner Joch (ital. Passo Gardene, lad. Ju de Frara) und im Westen wird er durch die Raschötz (ital. Rasciesa, lad. Resciesa) begrenzt.

Anreise

Von Norden (Innsbruck, München usw.) gelangt man über die Brennerautobahn (A22) nach Brixen, wo man auf der SS49 bzw. E66 ins Pustertal gelangt. Die Entfernung von Brixen nach Bruneck beträgt etwa 30 Kilometer.

Aus Tirol in Österreich gelangt man auch über den Reschenpass nach Italien. Durch den Vinschgau (ital. Val Venosta) und das Etschtal (ital. Val d’Adige) führt die Route nach Bozen. Von dort fährt man Richtung Nordosten durch das Eisacktal (Valle Isarco) nach Brixen und weiter nach Bruneck, wie bereits beschrieben.

Aus Lienz in Osttirol erreicht man Bruneck über den Grenzübergang Silian bzw. über Innichen (ital. San Candido). Der nächstgelegene Flughafen ist in Bozen (Aeroporto di Bolzano Dolomiti), der allerdings derzeit nur von der Linie Air Alps aus Rom angeflogen wird. Die nächstgelegenen internationalen Flughäfen sind Innsbruck, München, Bergamo und Verona.
Mit der Brennerbahn gelangt man von Innsbruck im Norden und Bozen im Süden nach Franzensfeste (ital. Fortezza). Dort muss man Umsteigen und erreicht Bruneck mit der Lokalbahn. Aus Österreich erreicht man Bruneck mit der Bahn auch aus Spittal an der Drau über Lienz.

Unterkunft

Die Ferienregion Kronplatz bietet eine große Auswahl an Hotels, von Häusern der Kategorie „Vier Sterne superior“ bis zum Hotel Garni. Wer es lieber uriger hat, der kann aus der breiten Palette an Frühstückspensionen, Urlaub am Bauernhof oder Unterkünften in Gasthäusern wählen. Darüber hinaus stehen auch Ferienwohnungen bzw. ein Ferienheim bereit.

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Das Pustertal

Das Pustertal (Val Pusteria) in Südtirol umfasst eine Fläche von etwa 2.071 km² und ist die Heimat von rund 73.000 Menschen. Geografisch zieht sich das Tal in west-östlicher Richtung zwischen den Dolomiten im Süden und den Zillertaler Alpen im Norden. Die Fläche der Talsohle ist relativ klein. Die Landschaft ist gekennzeichnet von Hängen, Bergzonen und Gletschern. Durch das Tal fließt die Rienz (ital. Rienza), die bei Brixen (ital. Bressanone) in die Eisack (ital. Iscaro) mündet. Wirtschaftlich ist das Pustertal von Landwirtschaft, Handwerk, Handel und Tourismus geprägt. Alte bäuerliche Traditionen werden gepflegt und sind gleichzeitig in die Tourismuswirtschaft eingebunden. Die größte Stadt des Pustertals ist Bruneck (ital. Brunico, lad. Bornech), das über 15.500 Einwohnerinnen und Einwohner zählt. Insbesondere seit den 1960er Jahren blüht der Fremdenverkehr in der Region. In Folge dieser Entwicklung wurde das Gebiet durch eine lebendige Freizeit-, Beherberungs- und Gastronomieszene bereichert.

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